Kreativ im Coronamodus

Juli/August


Der Kopf nimmt Form an. Der Hinterkopf wurde abgeschnitten und so beide Teile ausgehöhlt werden können und wieder zusammengesetzt. Danach sieht der Kopf etwas demoliert aus. Da der Kopf aus sehr "fetten" Ton ist, ist er zwar sehr bildsam, ohne dass Schamottekörnchen die Oberfläche zerstören, aber die Gefahr der Lufteinschlüsse ist groß. Der explodiert dann im Ofen. Ist mir schon passiert.

Carina

Montag: Nachdem ich noch Finetuning an der Frisur gemacht habe und am Gesicht ewig herummodelliert habe, ist nur noch der Hals auszuhöhlen. Um ganz sicher zu gehen - wegen der Lufteinschlüsse - müsste ich den Kopf nochmal aufschneiden und nachaushöhlen. Das macht nun gar kein Spass mehr... Mal sehen.

Alle Figuren bekommen einen Namen. Corona kann ich die Dame nicht nennen; aber Carina!

Dienstag: Immer und immerwieder modelliere ich an verschidenen Stellen nach. Das heißt mit einem Messer, einem Hölzchen oder einer Modellierschlinge. Dann wird mit einem feuchten Schwammtuch hin und hergewischt. Damit wird einesamtweiche Oberfläche erreicht. Das ist in diesem halbtrockenen Zustand nur mit dieser Tonart möglich.

In der Sonne sieht sie richtig schön aus und ich war sehr überrascht und aufgeregt was ich da hergestellt habe. Natürlich ohne jede Vorlage..

Schluss jetzt mit Carina. Der Kopf muss jetzt mind. 14 Tage trocknen.

Heute wird der Ofen ausgeräumt mit den Sachen, die ich in den letzten Wochen getöpfert habe. Kleinzeug, Osterhasen und Figuren.. Ein Schrühbrand mit 935 Grad C. Der Ton ist gebrannt, man nennt jetzt die Stücke SCHERBEN, und dann kann glasiert werden und nocheinmal gebrannt. Dann bei 1200 Grad C. Dann ist es Steinzeug und frostfest.

Samstag: wochenlang male ich, nach einem foto, an diesem bild herum. es ist noch nicht fertig. und dann gibt es wildkrätersalat aus dem garten.

Sonntag: Glasieren bzw. mit Braunstein bearbeiten ist fertig. Morgen wird dann alles im Hochbrand 1220 Grad gebrannt.

Im Garten habe ich einige Figuren rausgestellt. Ziemlich bunt in der Gasse!

Die drei Damen aus dem Park des "Blauen Schlosses", das jetzt aber orange ist, hatten den Sturm Sabine nicht überstanden und waren aus ihren Verankerungen umgeknickt. Peter hat ein neues Befestigungssystem erdacht und umgesetzt. Dazu haben wir eine Grube im Park ausgehoben und drei Stahlrohre in Beton gesetzt. Bevor sie dort installiert werden habe ich nochmal ein Abschiedsfoto gemacht und sie vor den wunderschönen Fensterläden, von Brigitte aus Tann, gestellt und die Form abgezeichnet. Ich werde sie aufmalen. Eine schöne Deko für die Nordseite des Hauses auf der Gasse.

Das mittlere Foto zeigt unseren Johannisbeerstrauch. Aus diesen kleinen Blüten werden dann wider kiloweise weiße Johannisbeeren und Peters Supermarmelade.

So richtig grün ist es jetzt noch nicht, trotz zwei warmer Sommertage. das Acrylbild ist fertig.

 

Ursula nimmts gelassen.

Ostern

Besinnlich in der Werkstatt.

Mit einem Restton entstand diese echte kleine gARTenshwester...

2. Woche nach Ostern